Horizontalsperren, Beschichtung, Kellerabdichtung
Bei Rissen werden zur Abdichtung von Bauteilen zwei-komponentige Polyurethanharze verpresst, die nach der Aushärtung noch eine gewisse Elastizität besitzen, durch ihre gute Haftung an den Rissflanken also auch bei leichten Verformungen des Bauteils ihre abdichtende Funktion bewahren. Bei stärkerem Wasserdruck werden Polyurethanschäume eingesetzt, bei denen das eingepresste Harz bei Kontakt mit Wasser unter Bildung geschlossener Poren mit starker Volumenvergrößerung reagiert. Da die großen Poren dieses aufgeschäumten Harzes aber bei ständigem Wasserandrang wieder zerstört bzw. wasserdurchlässig werden, ist damit nur eine Vorabdichtung gegen Wasser möglich, bevor die endgültige Abdichtung mit stabilen Harztypen erfolgen kann.
Kellerabdichtung mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB)
DIN 18 195: 2000-08 Ausführung der Abdichtung nach Lastfall Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden DIN 18 195, Teil 4, Abschnitte 7.3.3 und 7.4.2 Nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen, mäßige Beanspruchung DIN 18 195, Teil 5, Abschnitt 8.2.8 2 Verstärkungseinlage an Kehlen und Kanten Aufstauendes Sickerwasser Gründungstiefe <= 3,0 m Bemessungswasserstand mind. 300 mm unter UK Kellersohle DIN 18 195, Teil 6, Abschnitt 9.1 2 Verstärkungseinlage mit Armierungsgewebe
