Statische Spritzbetonverstärkungen

Spritzbeton ist ein Beton, der als Silo- oder Sackware angeliefert wird. Das Material wird über eine Spritzmaschine in einer geschlossenen Schlauchleitung zur Einbaustelle gefördert, dort aus einer Spritzdüse pneumatisch aufgetragen und durch die Aufprallenergie verdichtet.

Beim Spritzvorgang prallt ein Teil des Spritzguts, der sogenannte Rückprall ab. Wegen der von der normalen Betonherstellung stark abweichenden Besonderheiten dieses Verfahrens, ist der Auftrag von Spritzbeton nur mit erfahren Personal möglich. Der Verarbeiter muss den sogenannten Düsenführerschein vorweisen und ist für die Qualität des Spritzbetons verantwortlich.

DIN 18314, Oktober 2006. VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Spritzbetonarbeiten.
Die DIN legt die Vertragsbedingungen fest, die bezüglich der Baustoffe, der Ausführung, der Haupt- und Nebenleistungen und der Abrechnung bei Spritzbetonarbeiten gelten. Erforderlich ist bei der statischen Bewehrung nun auch der Einbau von zusätzlichen Ankern.